Infarktpneumonie

Eine Infarktpneumonie ist eine Lungenentzündung, die sich nach einem Lungeninfarkt entwickelt. Ein Lungeninfarkt wiederum ist eine seltene Komplikation einer Lungenembolie. Zur Entstehung des Lungeninfarktes siehe dort.

Bei der Infarktpneumonie kommt es zu einer sekundären pneumonischen Infiltration des pulmonalen Infarktgebietes, das in der Regel in peripheren Bereichen der Lunge liegt. Im Röntgenbild des Thorax zeigt sich ein meist keilförmiges peripheres pneumonisches Infiltrat.

Die Therapie erfolgt antibiotisch, zum Beispiel mit einem Cephalosporin der 2. oder 3. Generation oder einem Aminopenicillin mit oder ohne Beta-Laktamase-Inhibitor.

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