Infarktpneumonie

Eine Infarktpneumonie ist eine Lungenentzündung, die sich nach einem Lungeninfarkt entwickelt. Ein Lungeninfarkt wiederum ist eine seltene Komplikation einer Lungenembolie. Zur Entstehung des Lungeninfarktes siehe dort.

Bei der Infarktpneumonie kommt es zu einer sekundären pneumonischen Infiltration des pulmonalen Infarktgebietes, das in der Regel in peripheren Bereichen der Lunge liegt. Im Röntgenbild des Thorax zeigt sich ein meist keilförmiges peripheres pneumonisches Infiltrat.

Die Therapie erfolgt antibiotisch, zum Beispiel mit einem Cephalosporin der 2. oder 3. Generation oder einem Aminopenicillin mit oder ohne Beta-Laktamase-Inhibitor.

Ă„hnliche Artikel

Urämische Thrombopathie


Bei terminaler Niereninsuffizienz oder akutem Nierenversagen kommt es zur Anhäufung harnpflichtiger Substanzen im Blut,...

Atypisches hämolytisch-urämisches-Syndrom (Atypisches HUS)


Das hämolytisch-urämische Syndrom ist eine akute Erkrankung, die durch den Symptomkomplex Hämolytische...

EKG: P biatriale


Unter einem P biatriale (manchmal auch als P bilaterale bezeichnet) versteht man das EKG-Korrelat einer chronischen...