Listerienlücke

Der Begriff Listerienlücke beschreibt die fehlende Wirkung von Cephalosporinen auf das Bakterium Listeria monocytogenes, das eine natürliche Resistenz gegen diese Antiobiotikaklasse zeigt.

Aufgrund der Listerienlücke sollten beispielsweise bei Verdacht auf Meningitis besonders Kinder, ältere Patienten sowie immungeschwächte Menschen (= Risikogruppen für Listerienmeningitis) zusätlich zu einem Cephalosporin wie Ceftriaxon mit einem listerienwirksamen Antibiotikum (z.B. Ampicillin) behandelt werden.

Ähnliche Artikel

EKG: P-Negativierungen


Die der Erregungsausbreitung im Vorhof entsprechende P-Welle ist in den Extremitäten- und Brustwandableitungen im...

Trikuspidalinsuffizienz bei Lungenembolie


Bei einer Lungenembolie kommt es zu einem Druckanstieges im pulmonalen Kreislauf (pulmonaler Hypertonus). Folge ist...

Pulsus bisferiens


Unter einem Pulses bisferiens versteht man einen biphasischen Puls, d.h. einen zweifachen Pulsausschlag pro...