Routineliquorbefund

Als Routineliquorbefund bezeichnet man den Befund einer Liquoruntersuchung, bei der die Parameter bestimmt wurden, die am häufigsten benötigt werden bzw. die die höchste klinische Relevanz haben.

Dazu zählen in der Regel:

  • Zellzahl
  • Gesamtprotein
  • Lactat
  • Pyruvat
  • Immunglobulinkonzentration
  • Glukose
  • Oligoklonale Banden

Gleichzeitig erfolgt immer eine Bestimmung der entsprechenden Parameter (abgesehen von der Zellzahl) im Blutserum.

Je nach klinischer Fragestellung kann der Routineliquorbefund um weitere, krankheitsspezifische Parameter (z.B. beta-Amyloid-1-42, Gesamt-Tau und Phospho-Tau bei V.a. Morbus Alzheimer) erweitert werden.

Ă„hnliche Artikel

Hypertensive Massenblutung


Als hypertensive Massenblutung bezeichnet man spontane Einblutungen ins Hirnparenchym, die auf dem Boden eines...

Aktimetrie


Die Aktimetrie ist eine Methode, um den Schlaf-Wach-Rhythmus einer Person zu erfassen und aufzuzeichnen. Hierfür wird...

Gekreuzte Symptomatik


Als gekreuzte Symptomatik bezeichnet man einen neurologischen Symptomkomplex, der in der Regel aufgrund einer...